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      Hand in Hand zu mehr Artenvielfalt

      Andreas Hurler

      Hand in Hand zu mehr Artenvielfalt
      Hand in Hand zu mehr Artenvielfalt

      Andreas Hurler genießt die Zeit an der Luft und hat ein besonderes Auge für die Landschaft um ihn herum. Schon im Kindesalter konnte er sich für die Zusammenhänge in der Natur begeistern. Und heute ist es ihm möglich, diese Leidenschaft mit seiner Arbeit zu verbinden. 

       

      Als Leiter Instandhaltung Bau bei LEW Wasserkraft engagiert er sich unter anderem für den Bau und die Vernetzung von Biotopen. „Wir sind ja eigentlich keine Landschaftspfleger oder Biologen, haben uns aber über die Jahre und zahlreiche Projekte mit fachlicher Unterstützung selbst zu Experten in diesen Bereichen gearbeitet und können an den Flüssen wirklich etwas bewegen – darauf bin ich schon stolz“, so Hurler. 

       

      Sein aktuelles Herzensprojekt ist der Biotopverbund entlang der Günz. Ziel des Großvorhabens der Stiftung KulturLandschaft Günztal ist ein durchgängiger Biotopverbund von den Quellen bis zur Mündung der Günz in die Donau. „Tiere und Pflanzen benötigen Biotope und Wanderkorridore, entlang derer sie sich ausbreiten können“, erklärt Andreas Hurler. Mit seinem Team kümmert er sich um die Pflege des 14 Kilometer langen Flussabschnitts, an dem die sechs Günzkraftwerke von LEW stehen, und leistet einen wichtigen Beitrag für den Artenschutz in unserer Region.

      LEW-Gesichter

      LEW-Gesichter: Andreas Hurler
      LEW-Gesichter

      Wer ist #besserMACHER Andreas Hurler?

      Schon als Bub hat der 42-Jährige gerne geangelt und seine Zeit bei Wind und Wetter am liebsten draußen verbracht. Er selbst bezeichnet sich als Quereinsteiger in der Landschaftspflege. Seit 2012 ist Andreas Hurler Mitarbeiter bei der LEW Wasserkraft und übernahm 2016 dann die Leitungsfunktion im Bereich Instandhaltung. „Seitdem verbringe ich deutlich mehr Zeit im Büro, genieße aber umso mehr die Momente, in denen ich mit den Kollegen vor Ort und in der Natur aktiv werden kann.“  So wie zuletzt, als sie alle gemeinsam drei Mikrohabitate an der Günz angelegt haben.

       

      „Das sind eng umrissene Lebensräume, in diesem Fall drei Inseln, auf denen man mit unterschiedlichen Materialien viele verschiedene Lebensräume auf einem Fleck zusammenbringt“, so Andreas Hurler. Die neuen Habitatinseln bestehen aus Totholz, Sand- und Erdhügeln sowie Feuchtmulden und fördern unterschiedliche Insektenarten. Sie stehen an der Fischaufstiegsanlage und am Staudamm beim Kraftwerk Ellzee sowie bei der Fischaufstiegsanlage beim Kraftwerk Wattenweiler und übernehmen im Gesamtprojekt Biotopverbund-Günztal die Funktion sogenannter Trittsteine. Diese sind Lebensraum und unterstützen als Zwischenstationen die heimischen Arten bei Wandervorhängen im Günztal.

       

      Andreas Hurler ist dankbar für den hohen Grad an Freiheit, den er in seiner Arbeit hat, um sich auch Projekten wie dem Biotopverbund-Günztal widmen zu können. Projekte, bei denen die ökologische Komponente an erster Stelle steht. Sowas entsteht aber nicht über Nacht und schon gar nicht im Alleingang. „Nur durch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Stiftung, Projektträgern, Fachbehörden und Landschaftspflegeverbänden gewinnt die Umsetzung zunehmend an Fahrt. Aber auch Landwirte, Sponsoren und freiwillige Helfer tragen mit ihrem Engagement und den finanziellen Mitteln zum Erfolg bei“, erzählt uns Andreas Hurler. Nur gemeinsam – Hand in Hand – ist das Ziel zu schaffen.

       

      Man braucht jedoch nicht immer ein großes Unternehmen oder eine Initiative im Rücken, um etwas zu erreichen: „Auch als Privatperson und mit kleinen Mitteln kann man einen Unterschied machen“, so Andreas Hurler. 

       

       

      #besserMACHER für mehr Artenvielfalt

      LEW-Gesichter: Andreas Hurler
      #besserMACHER für mehr Artenvielfalt

      Wollen Sie es Andreas Hurler nachmachen?

      Er hat hier ein paar nützliche Tipps für Sie:

       

      • Nahrungsangebote schaffen: Beim Kauf von Blumen und Sträuchern für den Garten darauf achten, dass sie auch Nahrung für Bienen und Insekten bieten. Gefüllte Blüten sind oft nicht für die Tiere zugänglich. 
      • Gärten und Balkone ganzjährig bepflanzen: Über ein Blütenangebot von Früh- Mittel- und Spätblühern freut sich Mensch und Tier.
      • Unordnung zulassen: In wilden Ecken im Garten können sich Insekten und andere Tiere zurückziehen und auch überwintern, etwa in Laubhäufen oder abgestorbenen Stauden. 
      • Freuen und teilen: Wer sich nicht nur im Stillen über die positiven Veränderungen im Garten oder Balkon freut, sondern sie mit anderen teilt, inspiriert und lernt womöglich selbst etwas dazu. 
      • Kein Garten, kein Problem: Viele Vereine und Verbände suchen Helfer. So kann man sich mit Gleichgesinnten treffen, sich an tollen Projekten beteiligen und jede Menge über die Natur lernen.

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