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      Landwirtschaft und Familientradition im Einklang

      Michael Wiest & seine Brüder

      Landwirtschaft und Familientradition im Einklang
      Landwirtschaft und Familientradition im Einklang

      „Aus unserem kleinen, klassisch-schwäbischen Landwirtschaftsbetrieb in Münsterhausen wurde ein kleines landwirtschaftliches Unternehmen, aber immer im Familienbetrieb. Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung wird auch bei uns großgeschrieben. Wir sind uns unserer Verantwortung der Natur und den Menschen gegenüber bewusst“, so Michael Wiest auf die Frage, wie es zur Gründung der Wiest GbR, einem landwirtschaftlichen Betrieb mit Ackeranbau und Rinderzucht in Münsterhausen kam.


      Mit dem Ziel, dem über Generationen bestehenden Landwirtschaftsbetrieb langfristig eine Zukunft zu geben, überdachten die Brüder sämtliche Bereiche des Betriebs und entwickelten eine in sich geschlossene Kreislaufwirtschaft. Heute ist alles so aufeinander abgestimmt, dass möglichst energieeffizient und umweltfreundlich gewirtschaftet werden kann. Bei ihrer Angus Rinderzucht setzen sie auf artgerechte Weidehaltung für möglichst glückliche Tiere und hohe Fleischqualität.

      LEW-Gesichter

      LEW-Gesichter: Michael Wiest
      LEW-Gesichter

      Wer ist #besserMACHER Michael Wiest?

      Im Februar 2020 kam Michael Wiest zu LEW Verteilnetz und ist seither als Referent Netzführung tätig. Der promovierte Elektroingenieur startete seine Karriere bei der TenneT TSO GmbH in Bayreuth bevor er den Weg zu uns fand. Mit viel Freude und Engagement arbeitet er als Umsetzungsprojektleiter im innovativen Projekt Redispatch 2.0, zur Digitalisierung und Automatisierung in der Netzführung mit. So oft er kann, fährt der 36-jährige Familienvater aber raus auf den Hof nach Münsterhausen, den seine beiden Brüder hauptverantwortlich führen und bewirtschaften.

      Angus-Rinder von Michael Wiest

      Rinderzucht mit artgerechter Haltung

      Die Idee, sich Angus Rinder für Flächen, die keine effiziente maschinelle Bewirtschaftung zulassen und somit weniger extensiv bewirtschaftet werden müssen zuzulegen, hatte sein Vater vor mehr als 20 Jahren. Bei den Tieren handelt es sich um eine alte Rasse. „Gestartet sind wir mit einer Handvoll Rinder. Aus dem Eigenbedarf entwickelte sich aber schnell eine gesteigerte Nachfrage, da das Angus Fleisch ein sehr zartes und beliebtes Fleisch ist.“

      Von April bis November sind die Mutterkühe im Herdenverbund gemeinsam mit ihren Kälbern auf den ausladenden Weiden und fressen dort frisches Gras und würzige Kräuter. Die Kälber bleiben möglichst lang bei den Muttertieren und wachsen so mit deren Milch natürlich heran. „Dies garantiert glückliche Tiere mit zartem und marmoriertem Fleisch. Für die Kälber ist es besonders schön, unter gleichaltrigen Spielkameraden aufzuwachsen“, sagt Michael Wiest.

      LEW-Gesichter: Michael Wiest

      Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft

      Neben der Rinderzucht betreiben die Wiests auch Ackerbau. Unter Berücksichtigung von Schonzeiten bauen sie Weizen, Mais, Gerste und Dinkel an. Dabei achten sie darauf, auch Zwischenfrüchte und blühreiche Pflanzen, wie Leguminosen und Blumenmischungen, zu säen.

      Ein Teil der Feldfrucht ernährt die Tiere und dient der Energiegewinnung in der Biogasanlage. Der andere Teil kommt zunächst in regionale Mühlen und schließlich als Mehl und Backwaren beim Verbraucher auf den Tisch. „Uns ist hierbei besonders wichtig, Gewässer zu schonen. Um die hohe Qualität unserer heimischen Böden zu erhalten, vermeiden wir zudem Bodenverdichtungen und achten strengstens auf eine bedarfsgerechte Kalkung und Humuserhalt.“

      Der Erhalt von Grünland und Gewässerschutzstreifen haben sich als Erfolgskonzept für eine nachhaltige Flächennutzung bewährt. Der nachhaltige Schutz heimischer Insekten und Säugetiere betrifft aber nicht nur Wiesen und Felder, sondern wird auch in Bezug auf Wald- und Forstwirtschaft großgeschrieben. Dafür sorgen die Brüder mit einer nachhaltigen Forstwirtschaft und der Pflege einer klimabeständigen Mischwaldkultur. „Was unser Großvater einst gepflanzt hat, kann heute von seinen Enkeln und Urenkeln geerntet werden.“

      LEW-Gesichter: Michael Wiest

      Biogas – Mit Mist und Sonne energieautark

      Die Biogasanlage, welche einen wesentlichen Bestandteil der landwirtschaftlichen Kreislaufwirtschaft darstellt, wird seit 2011 betrieben. Zum größten Teil wird Mist aus der Bullenmast und der Mutterkuhhaltung aber auch Mais- und Grassilage vergoren. Dabei wird streng darauf geachtet, dass der Mist aus dem Stall direkt in die Biogasanlage gelangt und lange Lagerung und Emissionen vermieden werden.

      „Zudem bringen wir die anfallenden Futterreste in die Biogasanlage ein. Die Anlage ist sowohl für die eigene Landwirtschaft als auch für die zukünftige Stromversorgung von großem Vorteil. Im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energiequellen ist das Biogas speicherbar und kann bei Wind- oder Sonnenflauten flexibel genutzt werden. Die installierte elektrische Leistung der Anlage beträgt 500 Kilowatt. Neben der elektrischen Energie wird die Abwärme der Anlage ganzjährig genutzt“, erklärt Michael Wiest.

      Bereits im Jahr 2004 ging auf dem ältesten Hofgebäude außerdem die erste Photovoltaik-Anlage ans Netz. Mittlerweile beträgt die installierte Leistung knapp 300 Kilowatt peak. Mit den beiden Erzeugungsanlagen deckt der Betrieb seinen Stromeigenbedarf und speist sogar noch umweltfreundliche Energie ins regionale Verteilnetz ein.


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      • Infos unter wiest-angus.de

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