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      Frühlingsgefühle: Kröten, Frösche und Molche beginnen ihre Wanderung

      Miriam Schiewe

      Frühlingsgefühle: Kröten, Frösche und Molche beginnen ihre Wanderung
      Frühlingsgefühle: Kröten, Frösche und Molche beginnen ihre Wanderung

      „Ich glaube es war auf einer Party. Ich kann mich gar nicht mehr genau erinnern“, antwortet Miriam Schiewe lachend auf die Frage, wie sie denn zu ihrem speziellen und außergewöhnlichen Engagement gekommen sei. Die 43-Jährige ist „Kröten-Retterin“ in Haberskirch. Nach besagter Party dauerte es nicht lang, da wandte sich Miriam Schiewe an den Bund Naturschutz in Bayern und schloss sich seiner Initiative zum Schutz der Amphibien bei deren Frühjahrswanderung an. Mittlerweile sind mehr als die Hälfte der in Bayern heimischen Amphibienarten gefährdet. Im Frühjahr begeben sich Frösche, Kröten, Molche und Unken auf den Weg zu ihren Laichplätzen. Eine gefährliche Reise, „denn sie sind nicht sonderlich schnell und der Weg zum Teich ist gefährlich, da er meist über eine Straße führt“, so Miriam Schiewe. Ehrenamtliche Helfer wie Miriam Schiewe sorgen dafür, dass möglichst viele Tiere sicher ans Ziel kommen und sich fortpflanzen können.

      LEW-Gesichter

      LEW-Gesichter: Miriam Schiewe
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      Wer ist #besserMACHER Miriam Schiewe?

      Im Jahr 2015 kam Miriam Schiewe zu LEW und ist seither im Marketing tätig. In ihren Aufgabenbereich fällt unter anderem das B2B-Marketing für LEW TelNet, die Geschäftskunden und für den Bereich Energiedienstleistungen. Sie ist in ihrem Arbeitsalltag sowohl offline als auch online unterwegs, gestaltet etwa Veranstaltungen, Anzeigen, Flyer sowie Newsletter, managt das LinkedIn Profil und ist dabei stark im Unternehmen vernetzt.

      LEW-Gesichter: Miriam Schiewe

      Wann ist sie als Kröten-Retterin unterwegs?

      Zwischen Ende Februar und Anfang April, wenn das Thermometer mehr als fünf Grad anzeigt, ist sie dann auch als Kröten-Retterin unterwegs. Die Freiwilligen arbeiten täglich, eingeteilt in Schichten, sodass man etwa eine Nacht oder am folgenden Morgen pro Woche Dienst hat. Ab 21 Uhr geht es meistens los, denn Amphibien wandern nachts und am liebsten bei strömendem Regen. Der nächtliche Einsatz beginnt für Miriam Schiewe immer am Amphibienzaun, an dem sie jeweils Dienst hat. Der Zaun hindert die Tiere daran, auf die Straße zu hopsen. Stattdessen fallen sie in Eimer, die in den Boden eingelassen sind. „Ich suche dann die Eimer ab und schaue, ob Kröten drin sind – ein bisschen wie an Ostern, wenn man auf Ostereiersuche geht“, erklärt Miriam Schiewe. Dann trägt sie die Tiere über die Straße und setzt sie am Rand des gegenübergelegenen Teichs aus. „Die Kröten sind einfach niedlich, auch wenn sie beim Anfassen erst einmal schockierend kalt sind. Die kleinen Händchen, mit denen sie sich überall festhalten, und die Tatsache, dass es sich um evolutionär uralte Tiere handelt, faszinieren mich.“

      LEW-Gesichter: Miriam Schiewe

      Was ist ihr Antrieb?

      Pro Nacht können es zwischen sehr wenigen Tieren aber auch über 100 sein, die sie zu deren Laichgewässer bringt. „Am nächsten Morgen mailen wir uns dann untereinander, was so los war." In den letzten Jahren finden Krötenretter:innen tendenziell immer weniger Tiere, denen wir über die Straßen helfen können. Laut Bund Naturschutz sind mehr als die Hälfte der 19 in Bayern lebenden Amphibienarten bereits gefährdet. Als Gründe hierfür gelten etwa trockengelegte Feuchtgebiete, Straßenbau sowie landwirtschaftliche Monokulturen und der Einsatz von Ackergiften. „Ich freue mich natürlich, dass ich helfen kann, dass diese tollen und wichtigen Tiere nicht verschwinden, aber am Ende heilt das nicht die Krankheit. Wir müssen besser mit unserer Umwelt umgehen und Lebensräume wiederherstellen und schützen“, so Miriam Schiewe.


      #besserMACHER: Rettet die Kröten

      LEW-Gesichter: Miriam Schiewe
      #besserMACHER: Rettet die Kröten

      Wollen Sie es Miriam Schiewe nachmachen?

      Wir alle können so einfach #besserMACHER sein und dabei noch Zeit in der Natur verbringen. Wir haben hier ein paar Tipps aus erster Hand für Sie zusammengefasst:

       

      • Warnschilder an der Straße? Runter vom Gas und aufmerksam weiterfahren
      • Kröte kreuzt Ihren Weg? Gerne zum Teich tragen, aber nicht direkt ins Wasser werfen; Kröten müssen sich erst umgewöhnen und finden dann den Weg allein ins kalte Nass
      • Familienfreundliches Abenteuer – Spaß für Jung und Alt – auch ganz ohne Vorkenntnisse
      • Viele Arten freuen sich über Paten – hier finden Sie noch mehr Informationen:

       

      https://www.bund-naturschutz.de/aktionen/amphibien-retter-werden

      https://www.nabu.de/wir-ueber-uns/organisation/kontakte/gruppen.html

      https://www.lbv.de/lbv-vor-ort/

      http://website.bn-aic.de/?page_id=74

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