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      Win-win-Situation für Kloster Holzen und den Imkerverein Ehingen

      Sebastian Girstenbrei

      Win-win-Situation für Kloster Holzen und den Imkerverein Ehingen
      Win-win-Situation für Kloster Holzen und den Imkerverein Ehingen

      Eine Win-win-Situation für Kloster Holzen und den Imkerverein Ehingen – initiiert durch unser LEW-Gesicht im Juni, Sebastian Girstenbrei

      Seine Ferien hat der heute 31-jährige Sebastian Girstenbrei gerne bei den Großeltern verbracht und wurde schon als Bub von seinem Opa an die Imkerei herangeführt. Mit großer Begeisterung unterstütze er den Opa bei dessen Herzensangelegenheit und erfüllte seinen Lehrmeister mit Stolz. Im Teenageralter – wen wunderts – wurde alles andere interessanter und er verlor den Bezug zu den Bienen. Ihm war aber immer klar, „Opa, ich übernehme irgendwann mal deine Bienen“. Und 2010 war es dann soweit: Sebastian Girstenbrei übernahm die Völker, trat dem Imkerverein Ehingen bei und ist mittlerweile sogar 1. Vereinsvorstand. Ein besonderes Anliegen ist es ihm, die Menschen für Bienen und Umweltthemen zu begeistern. Imkerei, Vereinsarbeit und Umweltbildung gehören für ihn untrennbar zusammen.

      LEW-Gesichter: Sebastian Girstenbrei

      Girstenbrei steht neben einem Bienenstock
      LEW-Gesichter: Sebastian Girstenbrei

      Wer ist #besserMACHER Sebastian Girstenbrei?

      Im Alter von 16 Jahren begann Sebastian Girstenbrei seine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik bei den Lechwerken. 2009 wechselte er zu LEW Wasserkraft und beendete im Jahr 2014 seinen Techniker. Direkt im Anschluss war er als Projektleiter bei LEW Netzservice tätig und verantwortet seither alle in seinen Aufgabenbereich fallende Aufgaben der Mittel- und Niederspannungstechnik. Heute ist er zudem als Vorsitzender des Betriebsrates der LEW Netzservice GmbH aktiv.

      Nachwuchswerbung

      Welches Ziel verfolgt er im Imkerverein Ehingen?

      „Ein langfristiges und wichtiges Ziel ist es, den Nachwuchs im Verein zu halten und immer neue Mitglieder zu gewinnen“, so Girstenbrei. Auch im Imkerverein Ehingen war der Hype um die Insektenvielfalt rund um das Bürgerbegehren „Rettet die Bienen“ 2019 deutlich zu spüren und darauf konnte er aufbauen. Bisher läuft es damit recht gut: „Besonders stolz bin ich, dass wir erst kürzlich auch fünf Imkerinnen bei uns im Verein begrüßen konnten. Sie werden jetzt bei uns ausgebildet“, so Sebastian Girstenbrei. Wichtig für die positive Entwicklung sei damals der Aufbau eines gemeinsamen Vereinsheims gewesen, um das „WIR-Gefühl“ zu stärken. So entstand die Kooperation zwischen dem Kloster Holzen und dem Imkerverein Ehingen.

      Girstenbrei Imkerverein Ehingen

      Was hat es mit dem Bienenhaus Kloster Holzen auf sich?

      Gemeinsam mit dem Dominikus-Ringeisen-Werk, der Mittelschule Meitingen und dem Imkerverein Ehingen wurde das Bienenhaus im Kloster Holzen renoviert und dient nun als Lehrbienenstand und Showroom für alle Interessierten. Mit dieser Plattform wird Gästen, Besucher:innen, Kindern, Schüler:innen und Erwachsenen nicht nur die Honigbiene, sondern auch die Wichtigkeit der Insekten und deren Zusammenspiel mit den Pflanzen nähergebracht. Und damit treffen sie einen Nerv dieser Zeit; denn die Menschen werden zum Glück immer sensibler für Umweltthemen und nehmen das Angebot gerne an. Mit seiner breiten Expertise unterstützt der Verein außerdem Kommunen dabei, öffentliche Flächen insektenfreundlich zu gestalten, indem sie etwa geeignete Areale aufzeigen und über passende Saaten informieren.

      Nahaufnahme Bienenstock

      Wie viel Zeit bleibt für die Bienen?

      Neben dem Engagement im Imkerverein muss natürlich auch noch Zeit für die Bienen bleiben. Zwischen April und Mai hat Sebastian Girstenbrei am meisten zu tun. Dann geht es darum, die Schwarmkontrollen durchzuführen, Bienen auszuwintern und den Ausbau zu prüfen. Ab Juni startet dann die dreimonatige „Schleuderzeit“ des Honigs. Professionelle Imker gehen mit einer anderen Geschwindigkeit voran, aber die Imker aus dem Ehinger Verein schleudern noch per Hand, sodass man einen Tag für nur vier bis fünf Völker einplanen muss. Bei mehr als 100 Völkern nimmt das einige Wochen in Anspruch. „Ohne eine gewisse Verliebtheit in das Volk funktioniert es nicht. Man lässt sich dann gerne mehr Zeit für das Hobby“.

      #besserMACHER: Lernen und Bienen retten

      Girstenbrei mit Imkerjacke und Bienenstock

      Es braucht aber nicht immer so viel Zeit, um ein echter besserMACHER zu sein. Mit diesen einfachen Tipps von Sebastian Girstenbrei, können auch Sie eine kleinen aber entscheidenden Beitrag zum Artenschutz leisten:

      • Kein typischer "Englischer Rasen": Blüher einfach mal stehen lassen
      • Nahrung bieten: insektenfreundlich pflanzen im Garten, auf dem Balkon und an Fenstern
      • Informieren und lernen: zum Beispiel mal beim Lehrbienenstand am Kloster Holzen vorbeischauen

      https://www.kloster-holzen.de/de/vita-activa/lehrbienenstand/

      https://imkerverein-ehingen.com/

      Bienenstock
      Girstenbrei bei der Arbeit
      Girstenbrei zeigt einen Bienenstock

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