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      Pommes auf dem Teller & dabei Gutes tun

      Die Drei von der Anlage

      Pommes auf dem Teller & dabei Gutes tun
      Pommes auf dem Teller & dabei Gutes tun

      „Wir möchten einen grünen Fußabdruck schaffen und brauchen dafür Ihre Hilfe.“ So oder so ähnlich startete die Zusammenarbeit zwischen den Lechwerken und ihrem Kunden in Rain.

       

      Pro Jahr produziert der kartoffelverarbeitende Betrieb durchschnittlich 14 Mio. Kilogramm fertige Pommes-frites. Dafür werden pro Jahr rund 105.000 MWh Energie in Form von Dampf, mit einem Druck von 22 bar und einer Temperatur von 235 °C, benötigt.

       

      Zum Vergleich:

      • Die Wärmemenge entspricht dem Bedarf von ca. 45.000 Wohnungen im Jahr
      • Der Berstdruck eines Feuerwehrschlauchs beträgt 25 bar

       

      Heute werden diese Energiemengen weitgehend klimafreundlich erzeugt, denn LEW konnte ein maßgeschneidertes Konzept auf Basis eines biomassebetriebenen Heizwerks vorlegen. Zusammen mit dem Kunden wurde schließlich die Rain Biomasse Wärmegesellschaft mbH (RBW) gegründet und die Partner sparen heute bei der Pommes-Produktion jährlich rund 20.000 Tonnen CO2 ein. „Durch die Integration der Kläranlage des Kunden als Gaslieferant wird zudem klimaschädliches Methan daran gehindert, in die Atmosphäre zu gelangen“, erklärt uns Michael Halbmeir. Denn neben dem Heizwerk wird auch noch ein Motor betrieben, welcher das Biomethan zur Stromproduktion nutzt. Dieser wird anschließend ins LVN-Netz gespeist.


      #besserMACHER: die Drei von der Anlage

      Wer steckt jetzt hinter dem Trio der RBW in Rain?

      LEW-Gesichter

      Georg Marb

      ist der „Kopf“ im Büro, oder auch das „Mädchen für Alles“, scherzt der 53-Jährige. 1984 ist er bei LEW als Azubi zum Elektroniker Energieanlagen eingestiegen, heute bearbeitet der Elektro-Meister viele Aufgaben rund um den Betrieb der Biomasseanlage. Angefangen bei der Brennstoffbeschaffung, dem Betrieb und der Wartung der Anlage, über die energieeffiziente Optimierung bis hin zur Entsorgung der anfallenden Asche.

      LEW-Gesichter

      Michael Halbmeir

      1996 in der Schlosserei am Standort in Oberhausen gestartet, ist seit knapp 10 Jahren Hauptverantwortlicher für die Biomasseanlage am Standort in Rain.

      LEW-Gesichter

      Thomas Bawidamann

      Der 47-Jährige startete 2003 bei der LEW Service und Consulting GmbH als Facharbeiter für den Aufgabenbereich Kläranlagen. Heute ist er bei der Lechwerke AG für den Betrieb der Wärmeanlagen zuständig.  



      #besserMACHER: das Trio der RBW

      Ökologische Erzeugung CO₂-neutral - Energie aus Altholz

      Vor mehr als 20 Jahren baute ein kartoffelverarbeitender Betrieb in Rain seinen Standort auf. Schnell wurde klar, LEW übernimmt über ein Contractingmodell die Dampfversorgung der Produktionsstätte mit einer erdgasbetriebenen Gasturbine und einem Abhitzekessel mit einer Dampfleistung von 25t/h.

      Am Ende der Vertragslaufzeit beteiligt sich LEW an der Ausschreibung zur weiteren Dampfversorgung und gewinnt mit einem Angebot, die Dampfversorgung durch eine Biomasseanlage zu betreiben. Das Ziel des Kunden, einen grüneren Fußabdruck zu hinterlassen, konnten so umgesetzt werden.

      Den klimafreundlichen Umbau der Dampfversorgung des kartoffelverarbeitenden Betriebs in Rain sahen die drei LEW-Kollegen also große Chance. Die Umsetzung des neuen Versorgungskonzepts war allerdings nicht zu unterschätzen: „Die Gasturbinenanlage von damals wurde demontiert und der Biomassekessel dafür eingebaut! Und all das während des laufenden Betriebs. Es hat sich angefühlt wie eine OP am offenen Herzen,“ beschreibt Georg Marb den Prozess. Effizient und nachhaltig wird heute die Energie aus Altholz gewonnen.

       

      Als Brennstoff des Biomassekessels wird ausschließlich aufbereitetes Altholz verwendet, das etwa im Baugewerbe im Einsatz war. Dadurch wird nachhaltig und CO₂-neutral Energie erzeugt. Im Biomassekessel wird das Altholz verbrannt, um die Hitze zu erzeugen, damit aus dem zugeführten Speisewasser Dampf entsteht. Damit dieser beim Transport durch die Hochdruckleitungen zum Kunden trocken bleibt, wird er zuvor noch überhitzt. Der Dampf wird anschließend u. a. beim Schälen der Kartoffeln, beim Frittieren oder zur Stärkeflockenproduktion eingesetzt.

       

      „Die ökologischen Vorteile der Anlage sind beträchtlich. Bei der Verbrennung des Holzes wird nicht mehr Treibhausgas freigesetzt als das Holz bei seinem Wachstum aufgenommen und gespeichert hat,“ weiß Thomas Bawidamann.


      #besserMACHER für Klimaschutz

      LEW Highspeed
      #besserMACHER für Klimaschutz

      Tipps von den Profis

      Wenn Sie auch ein #besserMACHER werden wollen, dann hat das Trio der RBW einige Tipps für Sie:

       

      • Essen Sie mehr Pommes :-)
      • Holzkessel für zu Hause, diese kann man mit Scheitholz aus den heimischen Wäldern oder Pellets für nachhaltige Wärme beheizen

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