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      Ökoprojekte

      Lebensräume nachhaltig schützen und verbessern

      Ökoprojekte
      Ökoprojekte

      Natur-, Umwelt- und Artenschutz liegt uns am Herzen. Daher leisten wir einen Beitrag dazu, dass die Region lebenswert bleibt – nicht nur für uns Menschen, sondern auch für Tiere und Pflanzen. Daher verfolgen wir bei unseren Projekten im Bereich Natur- und Artenschutz einen umfassenden Ansatz, der sich über alle Unternehmensbereiche erstreckt. So wollen wir Lebensräume nachhaltig schützen und verbessern.

       

      Mit Partnerinnen und Partnern entwickeln wir gemeinsam vielfältige Natur- und Artenschutzkonzepte. Für die Koordination der Artenschutzaktivitäten innerhalb der gesamten LEW-Gruppe hat das Unternehmen einen Arbeitskreis eingerichtet, in welchem Verantwortliche aus allen Unternehmensbereichen vertreten sind. Bei der Umsetzung unserer Artenschutzkonzepte arbeiten wir eng zusammen mit Landschaftspflegeverbänden, Naturschutzbehörden, Naturschutz- und Vogelschutzvereine und vielen mehr. Gemeinsam entstehen so individuelle Maßnahmenkonzepte, die auf den jeweiligen Standort abgestimmt sind.

      Betriebs-, Geschäfts- und Besuchergelände

      Auf unseren Betriebs-, Geschäfts- und Besuchergeländen setzen wir zahlreiche Artenschutz- und Pflegekonzepte um. Wir gestalten diese Flächen naturnah – beispielsweise durch den Bau von Insektenhotels und Reptilienhabitaten, mit Feldhecken oder Wildblumenwiesen.

       

      Beispiele unserer naturnah gestalteten Gelände:

      Reptilienhabitat Lechmuseum Langweid
      Im Außenbereich des Lechmuseum Bayern hat LEW ein Wildbienenhotel und ein Reptilienhabitat angelegt. (Quelle: LEW / Thorsten Franzisi)
      Wildbienenhotel LEW TelNet Neusäß
      Wildbienen und andere Insekten finden immer weniger natürliche Lebensräume. Das Insektenhotel bei LEW TelNet in Neusäß bietet mit seinen neun Kammern mit unterschiedlich großen, glatten Bohrungen und Schilfhalmen verschiedenen Insektenarten passende Unterschlupf- und Nistmöglichkeiten. (Quelle: LEW / Michael Hochgemuth)

      Ökokonto Nord

      110 Hektar für den Naturschutz: Im Rahmen unseres Projekts „Ökokonto Nord“ haben wir ein Niedermoor bei Buttenwiesen im Landkreis Dillingen renaturiert.

      LEW Verteilnetz (LVN) hat mit dem Regierungsbezirk Schwaben, der Unteren Naturschutzbehörde und Landschaftsarchitekten ein umfassendes Konzept entwickelt, um auf Vorrat einen ökologischen Ausgleich für Baumaßnahmen zu schaffen.

      Dabei ist eine große, zusammenhängende Ausgleichsfläche entstanden, die Tier- und Pflanzenarten einen geschützten Lebensraum bietet. Seit 2021 sind auf einem Teil der Fläche auch Rinder angesiedelt – dies hat einen positiven Effekt auf die Wiesen und Vögel: Die Wiese wird extensiv beweidet und so schonend gepflegt und Vögel finden durch die Weidetiere leichter Nahrung.

      Beweidung Ökokonto Nord
      (Quelle: LEW / z-studio)
      Ökokonto Nord Thürheimer Ried
      (Quelle: LEW / z-studio)
      Ökokonto Nord
      (v.l.) Anton Burnhauser von der Höheren Naturschutzbehörde bei der Regierung von Schwaben, Stefan Huggenberger, Projektleiter Genehmigungsverfahren bei der LEW Verteilnetz GmbH, und Landschaftsarchitekt Georg Dinger stellen das Projekt Ökokonto Nord vor, bei dem 110 Hektar Niedermoor renaturiert wurden. (Quelle: LEW / Michael Hochgemuth)

      Solarparks

      Auch bei Bauvorhaben, wie der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen, berücksichtigt LEW die Belange des Artenschutzes und erarbeitet dafür individuelle Konzepte – gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Naturschutz und Landschaftspflege.

      Der positive Effekt der ökologischen Pflegekonzepte bei PV-Parks wurde auch wissenschaftlich belegt: eine Ende 2019 vorgestellte Studie des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft e. V. (bne) kam zu dem Ergebnis, dass Solarparks die Artenvielfalt im Vergleich zur umgebenden Landschaft fördern.

      Erhalt von Lebensräumen

      Wie das funktioniert, wird unter anderem an einem Solarpark im Norden von Gersthofen deutlich: Um die Struktur des Geländes nicht zu verändern und Lebensräume zu schützen, hat LEW hier die Module in die Landschaft integriert. Statt eines großen zusammenhängenden PV-Feldes sind mehrere kleine Modulfelder entstanden. Ökologisch wertvolle Heckenbereiche blieben erhalten. Außerdem beweidet eine Schafherde das Gelände, was das Verbuschen der ebenfalls schützenswerten Magerwiesen verhindert.

      LEW Solarpark Gersthofen Modulfelder
      Um die Struktur des Geländes nicht zu verändern und Lebensräume zu schützen, hat LEW den Solarpark in Gersthofen in die Landschaft integriert. Ökologisch wertvolle Heckenbereiche blieben erhalten. (Quelle: LEW)

      Neue Lebensräume

      LEW pflanzt auf den Flächen der Solarparks auch heimische Sträucher und Kletterpflanzen, die sich zu artenreichen Hecken entwickeln können. Unter anderem bieten Kreuzdorn, Heckenkirsche, Traubenholunder und Pfaffenhütchen zukünftig insbesondere Vögeln mit ihren Früchten eine wertvolle Futterquelle.

      Blühstreifen PV-Anlage
      Auch bei der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen erarbeitet LEW individuelle Artenschutzkonzepte. Blühstreifen, Sträucher und Hecken sind dabei ein Baustein. (Quelle: LEW / Bernd Feil)

      Eine andere Möglichkeit Solarparks umweltfreundlich zu gestalten, ist die Einrichtung von Lesesteinhaufen für Reptilien. Solche Reptilienhabitate werden mit unterschiedlich dicken Schichten aus Sand, Kies und großen Steinen in den Boden gebaut und mit lockerem Astmaterial und Totholz bedeckt. Sie bieten Eidechsen, Blindschleichen und anderen Reptilien Rückzugräume und dienen als Versteck, Eiablage und Überwinterungsmöglichkeit.

      Reptilienhabitat Umspannwerk Königsbrunn
      Auf dem Gelände des Technologiezentrums in Königsbrunn hat LEW Blühwiesen und Reptilienhabitate gebaut. Zudem befindet sich auf dem Gelände ein Insektenhotel. Im LEW Technologiezentrum können sich Kommunen und Unternehmen über effiziente und klimafreundliche LED-Beleuchtungen oder Smart-City-Lösungen informieren. (Quelle: LEW / Thorsten Franzisi)
      Reptilienhabitat PV-Park Pforzen
      Reptilienhabitat auf dem Gelände des PV-Parks in Pforzen. (Quelle: LEW / Bernd Feil)

      Beweidung von Solarparks

      Manche Solarparks, wie in Sontheim oder Gersthofen, werden von Schafherden beweidet. Der Huftritt der Schafe erzeugt besondere Bodenstrukturen. Dadurch tragen die Tiere zur Entstehung neuer Lebensräume bei. Gleichzeitig düngen sie die Wiese und schaffen eine Nahrungsquelle für Insekten und andere Kleinlebewesen.

      Auch die Schafe profitieren von ihrem neuen Zuhause: Hinter dem Zaun der PV-Freiflächenanlage sind sie sicher vor Raubtieren und die Solarmodule schützen sie vor Sonne und Witterung.

      Der Presseinformation können Sie mehr Informationen entnehmen.

      Schafherde PV-Park Erkheim
      Im Solarpark Erkheim weidet eine Schafsherde auf dem Gelände. (Quelle: LEW / Bernd Feil)

      Umspannwerke

      Auch bei der Sanierung von Umspannwerken nehmen wir ökologische Aspekte in den Blick: Die Wiesen bei den Umspannwerksflächen werden durch individuelle Pflegekonzepte zu artenreicheren Blühwiesen.

      Für die Umsetzung der Artenschutzkonzepte an sanierten Umspannwerken werden die Böden getauscht: Auf mageren Schötterböden wächst nun Schotterrasen. Hier wachsen nun viele Pflanzen und Blumen, die Lebensraum und Nahrungsquelle für Insekten sind.

      Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Naturschutz und Landschaftspflege erarbeitet LEW Verteilnetz Artenschutzkonzepte, die unsere Umspannwerke zu Hotspots der Biodiversität machen.

       

      Blühfläche Umspannwerk Königsbrunn
      Für die Rasenfläche am Umspannwerk Königsbrunn herum wurde im vergangenen Jahr ein Artenschutzkonzept entwickelt und umgesetzt. (Quelle: LEW / Thorsten Franzisi)

      Wasserkraft

      In der Wasserkraft liegen unsere Wurzeln. Als Betreiber von 36 Wasserkraftwerken in der Region setzt sich LEW daher auch für die Lebensräume in und an den Flüssen ein. Verbesserungen für Insekten, Fische, Vögel und andere Tiere sowie Pflanzen erreichen wir zum Beispiel mit naturnahen Umgehungsgewässern, Gewässerstrukturmaßnahmen, wie zum Beispiel im Rahmen der Projekte INADAR und ISOBEL der LEW Wasserkraft.

      Mit wirksamen Besucherlenkungskonzepten möchten wir die Naherholungsgebiete sowohl für die Menschen, als auch für Pflanzen und Tiere (er-)lebenswert machen. Dabei arbeiten wir stets eng zusammen mit Verbänden, Kommunen, Behörden, ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie wissenschaftlichen Einrichtungen. 

      Auch bei der Pflege unserer 190 km langen Dämme berücksichtigen wir ökologische Gesichtspunkte und tragen so zum Erhalt ökologisch wertvoller Halbtrockenrasen bei. Diese sind der Lebensraum zahlreicher Arten.

       

      Unsere wichtigsten Ziele in der Wasserkraft:

      • Wir gehen neue Wege der Zusammenarbeit. Gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern suchen wir stets nach den besten Lösungen. 
      • Wir erzeugen ein nachhaltiges Stromprodukt aus regenerativer Energie.
      • Wir verbessern Lebensräume mit wirksamen Konzepten.
      • Wir machen die Natur lebenswert für Mensch und Tier. 

      Blühende Dämme Und Deiche
      Bei der Pflege der insgesamt rund 190 Kilometer langen Dämme und Deiche – wie hier an der Iller – berücksichtigt LEW die Belange des Naturschutzes und trägt so zum Erhalt ökologisch wertvoller Halbtrockenrasen bei. (Quelle: LEW / Bernd Feil)

      Auszeichnung ‚Blühender Betrieb‘

      Für unser Engagement im Bereich Artenschutz haben wir im Mai 2021 die Auszeichnung „Blühender Betrieb“ im Rahmen der Initiative „Blühpakt Bayern“ erhalten. Die Auszeichnung vergibt das Bayerische Umweltministerium seit 2018 an Organisationen, die ihre Außenflächen umweltfreundlich gestalten und dazu beitragen, dass neue Lebensräume für Tiere und Insekten entstehen. Mehr Informationen zur Auszeichnung ‚Blühender Betrieb‘ finden Sie in der Presseinformation.

      Auszeichnung Blühender Betrieb
      Umweltminister Thorsten Glauber (links) und LEW-Vorstandsmitglied Dr. Markus Litpher bei der Überreichung der Auszeichnung am Lechmuseum Bayern in Langweid am Lech. (Quelle: LEW / Christina Bleier)

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